Teufelskralle bei Appetitlosigkeit & Verdauungsbeschwerden

Verdauungsbeschwerden wie Appetitlosigkeit, Völlegefühl, Aufstoßen, Sodbrennen oder Reizdarm sind weit verbreitet und einer der häufigsten Gründe für einen Arztbesuch. Die Afrikanische Teufelskralle hat sich wegen ihrer schleimhautschützenden und entzündungshemmenden Inhaltsstoffe als Naturarznei bei Magendarmbeschwerden bestens bewährt. Auch Betroffene, die unter chronischen Problemen mit der Verdauung leiden, kann Teufelskrallenextrakt zur Einnahme empfohlen werden. Die gute Wirkung bei Krankheitssymptomen an Magen und Darm geht unter anderem zurück auf den hohen Gehalt an Bitterstoffen in der Teufelskralle. Diese regen unmittelbar die Produktion von Verdauungsenzymen aus der Bauchspeicheldrüse sowie die Freisetzung von Gallenflüssigkeit aus der Gallenblase an, was besonders bei der Verdauung von fettreichen Speisen hilfreich sein kann.

Appetitlosigkeit und ihre Ursache

Die Ursachen für eine Appetitlosigkeit können sehr verschieden sein, die Afrikanische Teufelskralle verspricht grundsätzlich Hilfe bei Appetitlosigkeit, die auf unterschiedliche medizinische Gründe zurückgeführt werden kann. Hält eine Appetitlosigkeit, auch als Inappetenz bezeichnet, länger als 14 Tage an, sollte der Hausarzt konsultiert werden, damit durch Zusatzuntersuchungen die genaue Ursache herausgefunden werden kann. Es ist bekannt, das durchaus auch psychische Einflussfaktoren eine länger anhaltende Appetitlosigkeit hervorrufen können. Gerade bei dieser sogenannten funktionellen Inappetenz kann die Teufelskralle als Heilpflanze sehr mild aber dennoch wirksam helfen. Weitere häufige Ursachen für Appetitlosigkeit sind beispielsweise Infektionen des Magen-Darm-Trakts, Irritationen der Magenschleimhaut durch Geschwüre oder Blutungen, Magenverstimmungen durch Lebensmittelunverträglichkeiten oder Entzündungen anderer Organe oder Organsysteme.

So führen beispielsweise Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, der Leber oder der Gallenblase häufig zu Appetitlosigkeit verbunden mit einer Abneigung gegen bestimmte Speisen. Bei älteren Menschen nimmt der Geruchs- oder Geschmackssinn immer weiter ab, die Senioren verspüren dann häufiger weniger Durst und Hunger, was ab einem gewissen Ausprägungsgrad zum medizinischen Risiko werden kann. Deshalb sind arzneiliche Zubereitungen aus der Teufelskralle gerade auch für ältere Menschen mit Verdauungsbeschwerden gut geeignet. Medizinische Präparate aus der Teufelskralle sind außerordentlich gut verträglich und führen auch bei Dauergebrauch nicht zu Organschäden. Teufelskrallenextrakte in Form von Tabletten oder Kapseln eignen sich deshalb vorzüglich zur Unterstützung jeder schulmedizinischen Therapie des Magen-Darm-Traktes.

Regt die Teufelskralle den Appetit an?

Die pharmakologischen Wirkstoffe der Teufelskralle können den Appetit sehr gut anregen und die Verdauungsprozesse so allgemein positiv beeinflussen. In der Wurzel der Teufelskralle sind verschiedene Bitterstoffe enthalten, von denen einige ganz besonders wirksam sind und den Appetit anregen. Diese sogenannten Iridoide können von den Bitterrezeptoren am Zungengrund geschmeckt werden. Dadurch wird die Speichelsekretion im Mund unmittelbar angeregt. Wer den Teufelskrallentee aufgrund seines leicht bitteren Geschmacks nicht mag, sollte Tabletten oder Kapseln mit hochdosiertem Teufelskrallenextrakt einnehmen. Die Tabletten bewirken bereits im Magen eine leichte Steigerung der Produktion von Magensaft, was die Verdauung fördert und gleichzeitig den Appetit anregt. Wiederum andere Inhaltsstoffe der Teufelskralle sorgen dafür, dass sich der pH-Wert des Magens leicht absenkt.

Doch das ist längst noch nicht alles, denn Teufelskralle bewirkt auch eine vermehrte Gallesekretion, was auch als choleretische Wirkung bezeichnet wird. Darüber hinaus konnte unter der Gabe von Teufelskrallenextrakt beobachtet werden, dass sich die Darmperistaltik, also die natürliche Bewegung der Darmschlingen, verbessert. Die in der Teufelskralle enthaltenen Phenylethanol-Derivate sind schwach schmerzstillend und entzündungshemmend, was bei vielen Magen-Darm Problemen und Verdauungsbeschwerden ebenfalls heilend wirkt.

Wie kann es zu Verdauungsbeschwerden kommen?

Verdauungsbeschwerden ist ein weit gefasster medizinischer Begriff, welcher unterschiedliche Symptome wie beispielsweise Bauchschmerzen, Krämpfe, Verstopfung oder Durchfall zusammenfasst. Die Ursachen sind außerordentlich vielseitig, Verdauungsprobleme können ebenso harmlose wie ernste Gründe haben. Jede länger andauernde Verdauungsproblematik sollte unbedingt diagnostisch genau abgeklärt werden, das gilt insbesondere für akut auftretende aber auch chronische Beschwerden. Die Schleimhäute des Magen-Darm-Traktes, angefangen von der Mundhöhle bis zum Enddarm, sind sehr empfindlich und über die Nahrungsaufnahme ständig mit der Umwelt in Kontakt. Ballaststoffarme Kost mit einer Vielzahl von Zusatzstoffen stellen bereits ein hohes Risiko für die Entwicklung einer Nahrungsmittelallergie dar, die eine der häufigsten Ursachen für Verdauungsbeschwerden ist.

Es kommt zu lokalen Schleimhaut Irritationen und Entzündungsreaktionen bis hin zur Entwicklung von Magen- oder Darmgeschwüren. Eine Schwäche der Schleimhäute des Magen-Darm-Traktes kann aber auch durchaus angeboren sein. Nicht selten sind Verdauungsbeschwerden wie Übelkeit, Aufstoßen, Brechreiz, Reizmagen oder Reizdarm Ausdruck einer psychischen Überlastung. Bei psychogenen Verdauungsproblemen kann deshalb trotz aufwendiger Diagnostik keine genauere Ursache festgestellt werden. Zu Verdauungsbeschwerden kann es auch bei einer Reihe von organischen Krankheiten kommen, darunter beispielsweise Darmdivertikel, Gallensteine, Blinddarmentzündung, Darmverschluss oder Funktionsstörungen der Bauchspeicheldrüse und der Leber. Eine sehr häufige Ursache für Verdauungsprobleme in Form von saurem Aufstoßen ist die sogenannte Refluxerkrankung, aufgrund von Übergewicht, Genussmittelmissbrauch oder einer Bindegewebeschwäche kommt es immer wieder zum Übertritt von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre, was von den Betroffenen als sehr unangenehm empfunden wird.

Die Teufelskralle ist eine wahre Hilfe bei Verdauungsbeschwerden

Die Afrikanische Teufelskralle hat sich bereits einen sehr guten Namen als wahre Hilfe aus der Natur bei unterschiedlichen Verdauungsproblemen gemacht. Wie viele andere potente Naturheilmittel auch, ist bei der Anwendung als Arznei ein gewisser zeitlicher Vorlauf zu berücksichtigen, bevor die Wirkung eintritt. Bei einer Einnahme des hochdosierten Extraktes aus der Teufelskralle sollte die Wirkung nach drei Wochen, spätestens jedoch nach drei Monaten spürbar sein. Das Teufelskralle nicht nur bei degenerativen Beschwerden am Bewegungsapparat sondern auch bei einer Vielzahl von Verdauungsproblemen sehr hilfreich sein kann, wird auch von vielen Ärzten heute nicht mehr bestritten. Isolierte Einzelwirkstoffe aus der Teufelskralle sind jedoch längst nicht so wirksam wie der Pflanzen Gesamtextrakt, dies sollte bei der Anwendung zur Linderung von Magendarmbeschwerden stets berücksichtigt werden. Ein Therapieversuch mit Teufelskralle lohnt sich insbesondere bei dyspeptischen Beschwerden, welche mit Erbrechen, Übelkeit, Sodbrennen, Völlegefühl, Blähungen oder Schmerzen im Oberbauch einhergehen. Patienten, bei denen diese Beschwerden chronisch sind, erfahren oft eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität, besonders dann, wenn keine genaue Ursache gefunden wird. Gerade in diesen chronischen Fällen ist die Anwendung mit Teufelskralle vielversprechend.

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Fazit: Verdauungsbeschwerden & Appetitlosigkeit mit der Teufelskralle im Griff

Bei vielen Formen von Magendarmstörungen hat sich die Anwendung mit Teufelskralle in den verschiedenen Darreichungsformen unterstützend als sehr hilfreich erwiesen. So zeigen die Erfahrungen, dass auch Patienten mit chronischen Beschwerden der Verdauung ihre Leiden langfristig wieder im Griff haben. Es wäre wünschenswert, wenn zukünftig noch möglichst viele Menschen von den lindernden Effekten der Teufelskralle bei mangelndem Appetit, Völlegefühl, Blähungen oder anderen Verdauungsproblemen profitieren könnten.

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